Hallo and Welcome,

Ich, Azubi aus dem ersten Lehrjahr, habe mit Unterstützung von Zimmer die Chance bekommen, von der Schule aus für drei Wochen nach London reisen zu dürfen.

Mit viel Vorfreude trafen sich also 20 Schüler Ende März mit zwei Lehrern am Münchener Flughafen, um dort die sehnsüchtig erwartete Reise anzutreten.

Ein paar Stunden später standen wir dann auch schon vor dem ADC College, in dem wir die erste Woche verbringen würden. Nach und nach trafen dann auch schon die Gasteltern ein, die uns herzlich empfingen und zu ihrem Nachhause fuhren.

Am Vormittag hatten wir in der kommenden Woche immer 3 Stunden Unterricht. Den Nachmittag nutzten wir entweder zu unserer freien Verfügung oder sind mit unseren Lehrern auf Sightseeingtour gegangen. Jeder von uns hatte ein kleines Referat vorbereitet, dass vor der jeweiligen Sehenswürdigkeit, mal mehr mal weniger motiviert, vorgetragen wurde.

Besichtigt haben wir zum Beispiel den London Canary Wharf, den Buckingham Palace, Westminster Abbey und alles was eben besonders bekannt für London ist.

Besonders gut gefallen daran hat mir die Stimmung in London mitzuerleben, da die Reise während dem vermeindlichen Brexitaustritt stattgefunden hat. Somit war die Spannung in der Hauptstadt deutlich zu spüren, aber die Menschen waren trotz allem sehr offenherzig und freundlich zu uns.

Die anderen zwei Wochen habe ich ein Praktikum in einem Reisebüro im Bereich Business Administration absolviert. Jeder Schüler wurde vom ADC College in einen Betrieb zugeteilt, in dem er dann für die nächsten zwei Wochen alleine zurechtkommen sollte.

Das Reisebüro befindet sich in der Baker Street in London. Noch zentraler hätte die Lage meines Betriebs nicht sein können. Deshalb bot es sich für mich an, morgens vor der Arbeit erst einmal in ein kleines Kaffee zu gehen und die Leute auf ihrem Weg zur Arbeit zu beobachten. Es hat sich ein bisschen so angefühlt, als würde man mit der Menschenmenge mitgehen, wie in einem amerikanischen Film.

Nach den ersten paar Tagen im Betrieb gab es in der Schule ein Mentoring, wo man alle seine Probleme, sei es in der Gastfamilie oder im Betrieb, ansprechen konnte. Dadurch fühlte ich mich auf jeden Fall sehr gut aufgehoben! Die letzten paar Tage nutzten wir, alles was noch auf unserer Liste stand abzuhaken und auch mal nicht nur „Touri-Dinge“ zu erleben.

Die 3 Wochen vergingen wirklich wie im Fluge und ich habe sehr viele Eindrücke mit nach Hause nehmen können.

Als Fazit kann ich sagen, dass ich es nur weiterempfehlen kann und wenn sich für zukünftige Azubis nochmals die Chance bietet, dann nutzt diese auf jeden Fall! Es ist für alle Sprachlevel gedacht und ich habe unglaublich viel mitgenommen, sei es von der Sprache, der Kultur, der Menschen, aber vor allem für meine Persönlichkeit!

Liebe Grüße,

Celine



zimmer